Marte Meo

Ein videogestütztes Beratungsverfahren

Ziel ist es, den Eltern die Sicherheit und das konkrete Wissen zu vermitteln,
wie sie selbst die Entwicklungs- und Lernprozesse ihrer Kinder 
in den alltäglichen Beziehungsmomenten erkennen und gezielt unterstützen können.

Marte Meo ist ein videogestütztes Beratungsverfahren, das von Maria Aarts in den Niederlanden begründet wurde. Es richtet sich zumeist an Eltern und Betreuungspersonen von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Der Begriff „Marte Meo“ ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft zu erreichen“. Der Name beschreibt damit das Kernelement der Methode und setzt an den vorhandenen Stärken der Beteiligten an.

Um die Informationen und entwicklungsförderlichen Momente für Eltern sichtbar und nachvollziehbar zu machen, werden Videobilder aus dem Alltag eingesetzt. Die Methode wird je nach Anliegen und Bedürfnissen der Eltern individuell auf die Familie zugeschnitten.

Literatur:
Hawellek; Christian (2016): Marte Meo im Überblick. Norderstedt: Books on Demand.
Thelen, Christa (2014): Psychische Gesundheit unterstützen – Prävention mit Marte Meo. heilpaedagogik.de (1), 6-10.

Die Kosten für die videogestützte Beratung werden nach Antragstellung vom Jugendamt übernommen.