Autismusspezifische (Früh-) Förderung

Seit vielen Jahren ist unser Institut ein kompetenter Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und ihre Familien. Den Fokus unserer Arbeit richten wir stets darauf, die einzelnen Kinder und Jugendlichen mit Blick auf ihre individuellen Stärken und Interessen darin zu unterstützen, sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und einen gleichberechtigten Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe zu erlangen. Da die Fähigkeiten und Unterstützungsbedarfe von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung sehr unterschiedlich ausgeprägt sind, gehen wir offen, kreativ und flexibel auf die Bedürfnisse und Vorstellungen der Kinder und Familien ein und erarbeiten gemeinsam passende Förderziele.

Mithilfe körperorientierter Methoden, wie z.B. der psychomotorischen Entwicklungsförderung, können Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung lernen, mit dynamischen Prozessen und Bewegungen umzugehen und werden so in ihrer Wahrnehmung, Motorik sowie ihrem Körper- und Gefahrenbewusstsein gestärkt.

Durch Elemente aus der Heilpädagogischen Spieltherapie wird das Explorationsverhalten der Kinder und Jugendlichen sowie das Erlernen sozialer Kompetenzen, Regeln und Emotionen angeregt. Auf diese Weise kann im jungen Alter Einfluss auf die Entwicklung sogenannter Stimmings und Stereotypien genommen werden.

In Anlehnung an strukturierungs- und kommunikationsfördernde Hilfen wie z.B. Unterstützte Kommunikation, PECS oder Floortime können Angebote geschaffen werden, welche die Sprachentwicklung und Fähigkeit zur geteilten Aufmerksamkeit unterstützen und die Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen fördern.

Da das (frühe) Lernen hauptsächlich in der Familie stattfindet, ist uns der Einbezug der gesamten Familie in die Förderung sowie die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung ein besonderes Anliegen.